Spatenstich für das „Haus für Volkskulturen“

Am Sonntag, den 19. April 2015 fiel der Startschuss für ein äußerst wichtiges gemeinschaftliches Projekt im Nonntal, der Spatenstich für den Neubau des „Haus für Volkskulturen“. Um 11.00 Uhr zog der Festzug, angeführt von der Musikkapelle Hohensalzburg, mit dem 1. Volks- und Historischen Trachtenverein Gnigl und den zahlreichen anderen Vereinen in den Petersbrunnhof ein – koordiniert von vielen verantwortlichen Personen unter der Leitung von Berta Wagner und ihrem Team. Das Fest der Kulturen war eine Begegnung traditioneller Vereine der Salzburger Volkskultur mit den Vereinen von Menschen mit Zuwanderungsgeschichten.

Nach einer kurzen Vorstellung der anwesenden Vereine und der offiziellen Begrüßung durch die Landtagspräsidentin Dr. Birgitta Pallauf, der Integrationslandesrätin Martina Berthold und von Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn schloss die Musikkapelle mit einer Fanfare die Begrüßung.

Neben einem abwechslungsreichen Programm und diversen Workshops wurden um 14:00 Uhr die Pläne des multikulturellen Projekts von Architekt Max Rieder, dem Vorsitzenden des Forums Salzburger Volkskultur ÖR Simon Illmer und Landesrat Dr. Heinrich Schellhorn den vielen begeisterten Besuchern präsentiert. Zu einem weiteren großen Highlight des Tages zählte mit Sicherheit der historische Doppellandauer des 1. Volks- und Historischen Trachtenvereins Gnigl, der im Zuge des Festes für die interessierten Zuseher zur Schau gestellt wurde.

Ungefähr ein Drittel der in der Stadt Salzburg lebenden Menschen kommt nicht aus Österreich, sondern aus rund 150 unterschiedlichen Ländern. Viele haben sich zu selbstorganisierten Vereinen zusammengeschlossen und es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Sprache und Lebenskultur, aber auch ihre kulturellen Bräuche zu pflegen und weiterzuführen. Diese wunderbare Vielfalt macht Salzburg zu einem Land der Kulturen!

Der 1. Volks- und Historische Trachtenverein Gnigl bedankt sich bei allen Verantwortlichen für dieses farbenfrohe und interessante Fest aufs Allerherzlichste und wünscht allen Beteiligten zukünftig viel Freude mit dem neuen „Haus für Volkskulturen“!

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